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Ziviler Friedensdienst für Menschenrechte

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Seitdem in Mexiko der ehemalige Präsident Felipe Calderón den Drogenkartellen den Krieg erklärte, versinkt das Land in einem Strudel der Gewalt. Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung, auch in der Strafjustiz. Besonders schutzlos sind Migrantinnen und Migranten, die Mexiko durchqueren, um in die USA zu gelangen. Schätzungsweise 400 000 Menschen wagen diese Route jährlich. Unterstützung erfahren sie in den wenigen Migrantenherbergen entlang der Route. Dort erhalten sie humanitäre Hilfe, darüber hinaus psychologischen und juristischen Beistand. Die Herbergen werden von lokalen Gruppen getragen. Sie machen sich auch öffentlich für die Rechte der Geflüchteten stark und dokumentieren Menschenrechtsverletzungen. Dieses Engagement ist lebensgefährlich. »Wenn man in diesem Land mit Migrantinnen und Migranten arbeitet, trägt man nahezu das gleiche Risiko wie sie selbst«, weiß Alberto Xicotencátl, Leiter der Migrantenherberge in Saltillo. »Wir erhalten Morddrohungen, werden angegriffen und mit Waffen bedroht.« Es ist schwer, trotzdem weiterzumachen. Durch internationale Begleitung zum Umgang mit der Bedrohung können sie weiterarbeiten. Die Präsenz von Fachkräften wie denen des Zivilen Friedensdienstes schützt sie.

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