Säbelrasseln in Norwegen
Verwundert reibt man sich die Augen. 29 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges, der Europa bekanntlich bis aufs Messer gespalten hat, wird wieder kalter Krieg gespielt: an der Nordküste Norwegens. Dort findet im Windschatten all der dramatischen Weltereignisse das größte Nato-Manöver seit 1989 statt. Zweifellos ist das ein Signal an Moskau, dass nach der Annexion der Krim und der Intervention im Donbass das westliche Militärbündnis seinen Verteidigungsaufgaben gewachsen ist. Und sicher kommt das den nicht zu unterschätzenden Ängsten der baltischen Staaten, aber auch Polens und der Ukraine entgegen. Aber ist es wirklich hilfreich?
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