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Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser,

vom 06.11.2020
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wann ist der Mensch ein Mensch? Die meisten von Ihnen werden sich an einen Song von Herbert Grönemeyer erinnern, in dem es heißt: »Der Mensch heißt Mensch/ weil er irrt und weil er kämpft/ weil er hofft und liebt/ weil er mitfühlt und vergibt«. In Kirche und Gesellschaft wird die Frage, was menschenwürdiges Leben ausmacht, dagegen häufig bezogen auf Anfang und Ende des Daseins debattiert. Dabei wird leicht vergessen, dass viel Leben dazwischenliegt.

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