Zur mobilen Webseite zurückkehren

Für eine gerechtere Migrationspolitik

vom 05.11.2021
Artikel vorlesen lassen
(Foto: epd-bild/Thomas Lohnes)
(Foto: epd-bild/Thomas Lohnes)

Die christlichen Kirchen in Deutschland dringen auf eine gerechtere und humanere Migrationspolitik. Es sei skandalös und zutiefst beschämend, dass die Würde und die Rechte von Geflüchteten an vielen Orten weltweit missachtet und verletzt würden, so auch an den Außengrenzen der EU, auf dem Mittelmeer und derzeit an der polnisch-belarussischen Grenze, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, bei der Vorstellung eines Gemeinsamen Wortes der EKD und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Der 214 Seiten umfassende Text nennt als christliches Ideal: »Niemand sollte gezwungen sein, aus seiner alten Heimat auswandern zu müssen; und jeder und jedem sollte es möglich sein, in eine neue Heimat einwandern zu können.« Auch wenn dies politisch derzeit nicht umsetzbar sei, schärfe das Ideal das Bewusstsein für einen notwendigen Perspektivwechsel: Nicht Migration, sondern die Ursachen einer von Gewalt oder Not getriebenen, unfreiwilligen Migration gelte es zu überwinden.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0