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Klimakrise verschärft den Hunger in der Welt

vom 05.11.2021
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(Foto: PA/blickwinkel/McPHOTO/S. Wolf-Feix)
(Foto: PA/blickwinkel/McPHOTO/S. Wolf-Feix)

Die Klimakrise trifft vor allem die Ärmsten und Schwächsten. Für sie sind steigende Temperaturen, Extremwetterphänomene und der Anstieg des Meeresspiegels längst existenzbedrohend – obwohl sie selbst am wenigsten zur globalen Erderwärmung beitragen. Zum Weltklimagipfel in Glasgow hat die Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe, Marlehn Thieme, daher darauf hingewiesen, dass die Bewältigung der Klimakrise eine Frage der Gerechtigkeit sei. »Wir brauchen auf der Klimakonferenz in Glasgow klare und verbindliche Ziele für die Reduzierung des CO2-Ausstoßes sowie finanzielle Unterstützung für Anpassungsmaßnahmen.« Die Klimakrise ist laut Thieme mit dafür verantwortlich, dass die Weltgemeinschaft beim Kampf gegen den Hunger zu scheitern droht. Nach Erfolgen in einzelnen Weltregionen nimmt der Hunger seit einigen Jahren wieder deutlich zu. Das für 2030 gesetzte Ziel, den Hunger zu besiegen, rückt damit in immer weitere Ferne. »Unsere Befürchtungen im letzten Jahr haben sich leider bestätigt. Hungersnöte sind zurück und multiple Krisen lassen die Zahl der Hungernden immer weiter steigen«, so Thieme. Besonders dramatisch sei die Lage in Somalia, Jemen, Afghanistan, Madagaskar und dem Südsudan.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 21/2021 vom 05.11.2021, Seite 29
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