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Nur nicht zu viel Transparenz

Die westfälische Landeskirche ließ den Umgang mit den Siegener Missbrauchsfällen unabhängig untersuchen. Doch der Bericht verschwand sehr schnell wieder von der Homepage. Dabei ist die Lektüre sehr aufschlussreich.
von Udo Feist vom 04.11.2025
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Fühlt sich ungerecht behandelt: Annette Kurschus bei der Pressekonferenz zu ihrem Rücktritt (Foto: Imago / epd / Detlef Heese)
Fühlt sich ungerecht behandelt: Annette Kurschus bei der Pressekonferenz zu ihrem Rücktritt (Foto: Imago / epd / Detlef Heese)

Plötzlich war er weg. Nur einen Monat nach seiner Vorstellung war der sogenannte Deloitte-Bericht, der den Umgang der Kirchenleitung mit den Siegener Missbrauchsfällen dokumentiert und aufarbeitet, auf der Homepage der Westfälischen Landeskirche nicht mehr zu finden. Deren intransparentes (Nicht)Handeln hatte immerhin dazu geführt, dass im November 2023 die westfälische Präses Annette Kurschus, die zugleich auch EKD-Ratsvorsitzende war und als solche Missbrauch zur »Chefinnensache« erklärt hatte, zurückgetreten war.

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Schlagwort: Aufarbeitung
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