Der Sex und das Wurzelgift

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Buddha, Sex und Leidenschaft – diese thematische Verknüpfung lässt aufhorchen. Lehrte nicht Buddha in seinen »Vier Edlen Wahrheiten«, dass alles Leben leidvoll sei? Die Ursache des leidvollen Wandels sei, so erklärte der Meister, »Trishna«, der Lebensdurst nach materieller Existenz, der Trieb nach Erhaltung des Leibes, nach geschlechtlicher Vereinigung sowie das Streben nach Besitz irdischer Güter. Wer sich innerlich befreien wolle, müsse daher die Ursache, die Anhaftung an den Dingen, auslöschen.
Die Lehre des Buddha schenkt dem menschlichen Körper auch deshalb wenig Aufmerksamkeit, weil er nur ein Vehikel im Kreislauf der Wiedergeburten ist. Die Leidenschaft gilt dabei als eines der drei »Wurzelgifte« und Ursache für die Verstrickung des Menschen im endlosen Kreislauf von Hoffnung und Furcht,
