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»Ich besuche Orte, an die sonst niemand geht«

Sie ist Dichterin und politische Aktivistin: Für Arundhati Roy ist Literatur »die einzige Möglichkeit, die Welt richtig zu betrachten«. In ihrem neuen Roman »Das Ministerium des äußersten Glücks« kritisiert die indische Schriftstellerin die Gewalt und das Kastensystem in ihrem Land
von Claudia Mende vom 24.11.2017
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Publik-Forum: Frau Roy, Ihr neuer Roman zeichnet Indien als zerrissenes und gewalttätiges Land. Es geht um Menschen am Rande der Gesellschaft, um Übergriffe auf Muslime und die Folgen des Kastensystems, das bis heute wirkt. Erklären Romane mehr als politische Analysen?

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