Spätes Gedenken
Die Universität Göttingen gedenkt seit dem 18. November öffentlich 95 Universitätsangehöriger, die während der NS-Zeit ihre Stellen an der Hochschule verloren hatten. Dass sich die Universität »mit der Gedenktafel für alle jüdischen Professoren, Dozenten und Assistenten über siebzig Jahre Zeit ließ«, kritisiert Friedhelm Zubke, Pädagogikprofessor i.R. Gemeinsam mit Hinrich Lange, Oberstudienrat aus Göttingen, hatte er das Anbringen einer Gedenktafel angeregt, die »an zentraler Stelle« zu enthüllen sei. Dies geschah nun am 18. November am Wilhelmsplatz.
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