Streitfragenzur Zukunft
Brauchen Kinder Religion?

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:
- Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
- Mehr als 34.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
- Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
- 4 Wochen kostenlos testen

Jetzt direkt weiterlesen:
- diesen und alle über 34.000 Artikel auf publik-forum.de
- die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper
- 4 Wochen für nur 1,00 €

Auf diese Frage kann es nur eine Antwort geben: Nein! Vor allem dann, wenn Kirchen, Glaubens- oder Weltanschauungsgemeinschaften daraus das Recht für die Missionierung/Belehrung/Beschulung von allen Kindern ableiten beziehungsweise ihre Lehren allen Kindern als vermeintlich letzte Wahrheiten unterbreiten zu dürfen. Häufig hört man in diesem Zusammenhang die Formulierung: »Das Kind sollte das Angebot kennenlernen dürfen.«
Alle Gemeinschaften brauchen Nachwuchs. Wenn sie keinen finden, droht ihnen das Aus. Das ist ein starkes Motiv für ein »Überlieferungsbedürfnis«. Letztendlich dient das auch dem Erhalt von Überzeugungen und Wertekanons. Hinzu kommt, dass diejenigen, die sich im Besitz der Wahrheit wähnen, oft dazu neigen, das eigene Denken als so positiv und heilsbrin
In der nächsten Ausgabe
antwortet der Erziehungswissenschaftler Volker Ladenthin: »Kinder brauchen Religion, weil sie von
Beginn ihres Lebens religiöse Fragen stellen.«
In unserer Reihe
»Streitfragen zur Zukunft«
lasen Sie zuletzt: »Ist der Pazifismus am Ende?« und »Brauchen wir einen Bildungskanon?«
