Mauritius will Flughunde töten
Die Umweltorganisation Rettet den Regenwald schlägt Alarm. Die Regierung von Mauritius will wieder Tausende Flughunde töten. Diesmal 13000 Tiere. Der tödliche Plan ist laut der Organisation nicht der erste: 2015 initiierte die Regierung eine Massentötung, bei der gut 30000 Tiere getötet wurden – jeder dritte Flughund der Insel. 2016 waren es 7300. Angeblich fressen sie den Bauern die Ernte weg, Mangos und Litschis. Die Tötungsaktionen haben dazu beigetragen, dass Flughunde jetzt als vom Aussterben bedroht gelten, hieß es. Sie sind Säugetiere aus der Familie der Fledertiere und für die Vegetation wichtig: Sie transportieren beim Verzehr von Früchten deren Samen und bestäuben Blüten.
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