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Sizilianische Weihnachtslieder

von Claudius Grigat vom 22.11.2019
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Volksmusik/Jazz. Die Weihnachtsgeschichte lässt sich auch als Parabel auf eine Flucht begreifen: Die hochschwangere Maria und Josef sind auf Geheiß der Obrigkeit unterwegs und nehmen einen beschwerlichen Weg auf sich, um dann vor Ort kein Asyl zu bekommen und überall abgewiesen zu werden. Unter schwierigsten Umständen in einer erbärmlichen Unterkunft bringen sie dann ihr Kind zur Welt. »Süßer Sohn, diese Hütte ist an allen Seiten offen. Kälte dringt ein, sie quält dich, es gibt kein Holz und kein Feuer, mehr können wir nicht tun«, so heißt es im »Lied der Hirten« (A cantata di li pasturi).

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