Corona erhöht Zahl der Hungernden
Die Corona-Pandemie führt laut Welternährungsprogramm (WFP) zu einem drastischen Anstieg des Hungers. Bis Ende des Jahres würden 270 Millionen Menschen in knapp achtzig Ländern unter einem akuten Mangel an Lebensmitteln leiden, erklärte ein WFP-Sprecher in Genf. Grund für den Anstieg: Länder riegelten 2020 ihre Grenzen ab, schlossen Betriebe sowie öffentliche Einrichtungen und fuhren das gesellschaftliche Leben herunter. Besonders von einer Hungersnot gefährdet seien Burkina Faso in der westafrikanischen Sahelzone, der Nordosten Nigerias, der Südsudan und Jemen. Dort herrsche eine toxische Kombination aus Konflikten, wirtschaftlichem Niedergang, Klimaextremen und Covid-19, die Millionen Menschen immer tiefer in den extremen Hunger treibe.
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