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Sexueller Missbrauch
Keine Angst vor Aufklärung!

Der Bericht über sexuellen Missbrauch im Bistum Aachen beleuchtet die Uneinsichtigkeit von Kirchenhierarchen. Er kann nur ein erster Schritt zu echter Aufarbeitung sein.
von Christoph Fleischmann vom 13.11.2020
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Ruf zur Umkehr (Zeichnung: Mester)
Ruf zur Umkehr (Zeichnung: Mester)

Der Aachener Bischof Klaus Hemmerle fuhr zu denen, die von einem Pfarrer sexuelle Gewalt erlitten hatten, sprach mit ihnen, ließ sich berühren, gewährte Hilfe und erkannte, dass sich im Umgang mit dem Thema Missbrauch in der Kirche etwas ändern muss. Das war kurz bevor Hemmerle starb, im Januar 1994. Er war derjenige, der anders handelte als die anderen Kirchenfürsten – wenn auch erst am Ende seiner 19-jährigen Amtszeit. Er straft all jene Lügen, die sich damit rausreden, dass man »damals« nicht so viel wusste über Missbrauch und nicht anders habe handeln können.

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