Streit um Gebete bei Hinrichtungen
Das Oberste Gericht der USA muss die spirituelle Begleitung von Delinquenten genauer klären. Der in Texas zum Tode verurteilte John Ramirez hatte dagegen geklagt, dass sein Pastor bei der Hinrichtung nicht laut für ihn beten und ihm auch nicht die Hand auflegen darf. Das verstoße gegen das Recht zum Ausüben seiner Religion, sagte Ramirez. Generalstaatsanwalt Ken Paxton entgegnete, dass das Gebet die Kommunikation im Hinrichtungsteam behindern könnte. Auch sei eine Retraumatisierung der Hinterbliebenen des Mordopfers möglich.
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