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Kopftuchzwang in Iran
Psychiatrie für Frauen ohne Kopftuch

In Teheran eröffnet eine Spezialklinik für Frauen, die sich weigern, ein Kopftuch zu tragen.
vom 03.12.2024
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Nicht zum ersten Mal als »psychisch krank« diskreditiert: Frauen, die gegen die Kleiderregeln der Islamischen Republik protestieren. (Foto: PA /  ZUMAPRESS.com)
Nicht zum ersten Mal als »psychisch krank« diskreditiert: Frauen, die gegen die Kleiderregeln der Islamischen Republik protestieren. (Foto: PA / ZUMAPRESS.com)

Die iranische Regierung will Frauen ohne Kopftuch in Psychiatrien einweisen. In Teheran wurde nun die erste Spezialklinik zur »Überwindung der Kopftuchlosigkeit« eröffnet. In der Klinik sollen Frauen dabei unterstützt werden, zur Verschleierung zurückzukehren, hieß es in der Bekanntmachung. Initiatorin ist die iranische Sittenwächterin Mehri Talebi Darestani. Auf der Plattform X schrieb sie, man müsse junge Frauen bestärken, dem Druck ihrer Umgebung, sich freizügig zu kleiden, standzuhalten. Sie behauptete, dass der Klinikaufenthalt freiwillig sei. Die iranische Regierung hat offiziell der Eröffnung der Klinik nicht zugestimmt, allerdings wird sie von staatlichem Geld finanziert.

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Schlagwörter: Psychiatrie Teheran
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