Eskalation in Kamerun
Vertreter des Unterausschusses »Zivile Krisenprävention« des Bundestages sind jüngst nach Kamerun gereist. Der Konflikt zwischen der englischsprachigen Minderheit und dem französischsprachigen Militär eskaliert in dem zentralafrikanischen Land weiter. Die Bundesregierung unterstützt das kamerunische Militär, das nach Angaben von Beobachtern für Gewalttaten gegen die eigene Bevölkerung verantwortlich ist. Die deutschen Abgeordneten wollten herausfinden, inwiefern zivile Friedensarbeit dort verstärkt werden könnte. Mit Ausnahme der AfD nahmen Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien an der Reise teil. Auf die Zusendung des Publik-Forum-Berichts (22/18) reagierten Abgeordnete der Grünen, der Linken und der FDP prompt. Ihr Tenor: »Wir bleiben am Ball«. Die FDP war im Oktober im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit einem Antrag gescheitert, in dem sie von der Bundesregierung mehr Engagement bei der Eindämmung der Krise gefordert hatte. Union, SPD und AfD hatten dagegen votiert.
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