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Künstler protestieren gegen Zensur in Kuba

vom 17.12.2021
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»Kultur und Freiheit«, in Kuba ein Widerspruch, darauf wies die Bewegung »San Isidro schon 2020 hin (Foto: Movimiento San Isidro/facebook)
»Kultur und Freiheit«, in Kuba ein Widerspruch, darauf wies die Bewegung »San Isidro schon 2020 hin (Foto: Movimiento San Isidro/facebook)

In einem gemeinsamen Protestschreiben haben 300 teils weltbekannte Künstler sowie Menschenrechtsorganisationen die kubanische Regierung aufgefordert, Zensur und Unterdrückung der künstlerischen Freiheit in dem sozialistischen Land sofort zu beenden. Die Regierung müsse die Meinungsfreiheit respektieren, willkürlich verhaftete Künstler freilassen und die Rückkehr von Kulturschaffenden im Exil erlauben, heißt es in dem Aufruf, wie Human Rights Watch (HRW) mitteilte. Die Menschenrechtsorganisation zählt ebenso zu den Unterzeichnern wie der Schriftstellerverband PEN International. Daneben haben unter anderen bekannte Künstler wie die Schauspielerin Meryl Streep sowie die Schriftsteller Orhan Pamuk, Paul Auster, Khaled Hosseini und Isabel Allende den Aufruf unterschrieben.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 24/2021 vom 17.12.2021, Seite 25
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Die geheimnisvolle Macht der Verletzlichkeit

Kunstschaffende in Kuba kritisierten in der Vergangenheit immer lauter das Fehlen grundlegender Freiheiten und Menschenrechte. Autoren, Maler, Schauspieler und Musiker standen zuletzt an der Spitze von Massenprotesten gegen die kommunistische Einparteienherrschaft. »Der Grad von Ungerechtigkeit und Unterdrückung, mit dem die kubanische Regierung ihr eigenes Volk überzieht, nimmt ständig zu«, zitierte HRW die kubanische Performance-Künstlerin Tania Bruguera.

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