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Leserbrief
Frauenarbeit weggespart

vom 17.12.2021
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Zu: »Harter Sparkurs bei der EKD« (22/21, Seite 42)

Hinter dem letzten Satz des Artikels, in dem über die Kürzung der Mittel für das »Evangelische Zentrum Frauen und Männer« um 75 Prozent berichtet wird, verbirgt sich nicht nur die mittelfristige Abschaffung dieses Zentrums, sondern darüber hinaus auch eine lange Geschichte der Abwicklung der Frauenarbeit in der evangelischen Kirche. Bereits bei der 2016 von der EKD erzwungenen Gründung des Zentrums, in der die Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD) mit der wesentlich kleineren Männerarbeit der EKD in eine GmbH zusammengengeführt wurden, musste der traditionsreiche Frauenverband EFiD deutliche finanzielle Einbußen hinnehmen. Zur Klarstellung: Der Frauenverband repräsentiert keine »Frauenkränzchen«, sondern er vertritt als Dachverband von vierzig evangelischen Frauenverbänden die kirchen- und gesellschaftspolitischen Interessen und Anliegen von etwa drei Millionen Frauen gegenüber der EKD sowie auch bundespolitisch. Mechthild von Luxburg, Ammerbuch

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 24/2021 vom 17.12.2021, Seite 58
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