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Produktion von Rindfleisch gefährdet Indigene

vom 17.12.2021
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Brasilien: Rinderherde auf brandgerodeter Amazonasfläche (Foto: Paralaxis/Alamy Stock Photo)
Brasilien: Rinderherde auf brandgerodeter Amazonasfläche (Foto: Paralaxis/Alamy Stock Photo)

Die Piripkura, die im Amazonas-Gebiet von Brasilien leben, sind eines der bedrohtesten unkontaktierten Völker der Welt. Nun haben Luftbilder eines Forschungsflugs über ihr Territorium gezeigt, dass Eindringlinge illegal in ihrem Gebiet aktiv sind und es für die Produktion von Rindfleisch zerstören. Dabei handelt es sich um eine eklatante Verletzung einer sechsmonatigen Notfallverordnung zum Schutz ihres Landes, die im vergangenen September erneuert worden ist und allen Außenstehenden das Betreten des Territoriums streng verbietet. Die Außenwelt weiß lediglich von zwei in diesem Territorium lebenden Mitgliedern der Piripkura – doch es ist anzunehmen, dass sich weitere Angehörige des indigenen Volkes in dem Gebiet befinden. Viele Piripkura sind in der Vergangenheit bereits bei Massakern ermordet worden. Elias Bigio von der Organisation Operação Amazônia Nativa sagte zu den Aufnahmen: »Das Gebiet, das wir überflogen haben, ist für die Produktion von Rindfleisch gerodet worden. Dieses indigene Territorium und die darin lebenden Piripkura sind in großer Gefahr. «

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 24/2021 vom 17.12.2021, Seite 24
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