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Chanukka
Das Fest der Mutigen

Ein winziger Krug Öl schenkt nächtelang Licht und eine entschlossene Frau köpft einen Tyrannen. Beides hat mit dem Wunder von Chanukka zu tun, das dieses Jahr ab dem 18. Dezember gefeiert wird.
von Rebecca Rogowski vom 18.12.2022
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Tod dem Unterdrücker: Judith köpft Holofernes (Foto: pa/akg-images/Rabatti-Domingie)
Tod dem Unterdrücker: Judith köpft Holofernes (Foto: pa/akg-images/Rabatti-Domingie)

Am Abend des 24. Kislev, dem dritten Monat des jüdischen Jahres, beginnt Chanukka. Acht Tage lang versammeln sich Freundinnen und Familie nach Einbruch der Dunkelheit, um eine weitere Kerze der Chanukkija, des neunarmigen Leuchters, anzuzünden. Wir sprechen Segenssprüche, singen Lieder – und dann wird viel und gut gegessen. Natürlich darf die Chanukkageschichte nicht fehlen. Sie handelt von jüdischen Widerstandskämpfern, den Makkabäern, die unverhofft ihre Besatzer besiegten und daraufhin den Tempel neu weihen wollten. Für das Licht der Menorah brauchten sie viel koscheres Öl, doch im Tempel, so die Legende, fand man lediglich eine Tagesration. Sie reichte, wie durch ein Wunder, ganze acht Tage lang. So erklären sich die Länge des Festes und die traditionellen, in Öl gebratenen Speisen: Latkes (Kartoffelpuffer) und Sufganiyot (Pfannkuchen/Berliner).

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