Zur mobilen Webseite zurückkehren

Entwicklungspolitik
In der Armutsfalle

Mikrokredite galten lange als Wunderwaffe, um die Lebensbedingungen vor allem von Frauen im Globalen Süden zu verbessern. Studien belegen jedoch: Sie treiben viele Schuldnerinnen und Schuldner in den Ruin.
von Gerhard Klas vom 05.01.2023
Artikel vorlesen lassen
Mikrokredite sollen vor allem die Lebenssituation von Frauen verbessern. Doch viele geraten durch hohe Zinsen in eine Überschuldungsfalle.-(Foto: PA/AP Photo/Heng Sinith)
Mikrokredite sollen vor allem die Lebenssituation von Frauen verbessern. Doch viele geraten durch hohe Zinsen in eine Überschuldungsfalle.-(Foto: PA/AP Photo/Heng Sinith)

Muhammad Yunus hat kürzlich wieder eine Auszeichnung erhalten: von der deutschen Karl-Kübel-Stiftung. Die stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende, Kerstin Humberg, würdigte den Wirtschaftswissenschaftler aus Bangladesch als einen »Weichensteller für eine bessere Zukunft«. Ähnlich begründete 2006 das Nobelpreiskomitee die Vergabe des Friedenspreises an Yunus, der 1983 die Grameen-Bank gründete. Die Bank gewährt in Bangladesch insbesondere Frauen Mikrokredite, ohne Sicherheiten zu verlangen. Die Kreditnehmerinnen sollen sich damit aus der Armut befreien können. »Auch für die Kinder und Familien seiner Kundinnen hat Yunus damit Wege zu einem besseren Leben ermöglicht«, so Humberg in ihrer Laudatio.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Schlagwörter: Kambodscha Mikrokredite
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0