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Handelsgerechtigkeit
Das moralische Angebot

Nachhaltige Produktion, bewusster Konsum, überprüfbare Lieferketten: Viele Ansätze der Fairtrade-Idee sind aus der Nische in den politischen Mainstream gerückt. Wie muss sich der faire Handel ändern, um weiter Vorreiter zu bleiben? Fünf Ideen.
von Caspar Dohmen vom 17.12.2023
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Fair behandelt?  Teepflückerinnen wie hier in Sri Lanka können oft nicht von ihrem Einkommen leben(Foto: PA / DPA / Ursula Düren)
Fair behandelt? Teepflückerinnen wie hier in Sri Lanka können oft nicht von ihrem Einkommen leben(Foto: PA / DPA / Ursula Düren)

Der faire Handel hat große Verdienste: In den Jahrzehnten neoliberaler Dominanz der Wirtschaft hat er die Frage der Gerechtigkeit in wirtschaftlichen Beziehungen lebendig gehalten. Vor allem aber hat er einer Menge Kleinbauern im globalen Süden zu einem höheren Einkommen und Entwicklungschancen für deren Familien verholfen. Mittlerweile ist der Grundgedanke des fairen Handels im politischen Mainstream angekommen. In der politischen Arena geschieht, wofür sich die Mütter und Väter des fairen Handels ursprünglich eingesetzt haben: Staaten setzen Regeln für das Geschehen in den Lieferketten. So müssen sich große Unternehmen in Deutschland seit Jahresanfang an Mindeststandards für Soziales und Umwelt bei ihren Lieferanten halten. Die EU arbeitet an einer Regelung, die noch strenger ausfallen könnte. Das Umfeld des fairen Handels verändert sich. Was müssen seine Verfechter tun, um weiter die Handelsgerechtigkeit voranzutreiben?

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