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Was tun nach dem Pisa-Schock?

vom 12.12.2023
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(Zeichnung: PA/die KLEINERT/Markus Grolik)
(Zeichnung: PA/die KLEINERT/Markus Grolik)

Nach dem Absturz der deutschen Schulleistungen in der Pisa-Studie werden aus der Politik grundlegende Konsequenzen gefordert. Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) fordert von Bund, Ländern und Kommunen mehr Investitionen in Bildung. Deutschland brauche ein Schulsystem, das auf Erfolg schaue, nicht auf Abarbeitung eines Lehrplans, sagte sie im Deutschlandfunk. Niedersachsens Regierungschef Stefan Weil (SPD) sieht auch bei Familien eine Mitschuld. Sprachförderung komme in vielen Familien zu kurz, statt gemeinsam zu essen, laufe zu Hause oft »den ganzen Tag die Flimmerkiste«, sagte er.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 24/2023 vom 15.12.2023, Seite 31
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Einen konkreten Vorschlag machte der Vorsitzende des Bundestagsbildungsausschusses, Kai Gehring (Grüne). Er forderte eine Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz der Länder. Diese könnte gut vorbereitet im ersten Quartal 2024 angesetzt werden. An die Bundesländer gerichtet, forderte er, die »Bildungskrise nicht weiter auszusitzen«, ansonsten sei ihre Kultushoheit und Prioritätensetzung »mehr als zweifelhaft«.

Die Pisa-Studie untersucht die Leistungen von 15-Jährigen an den Schulen der meisten OECD-Staaten. Laut der jüngsten Studie ist das Niveau in Deutschland so schlecht wie nie und im internationalen Vergleich nur Mittelmaß. 2022 fielen die Ergebnisse sowohl in Mathematik als auch in Lesekompetenz und Naturwissenschaften deutlich schlechter aus als 2018.

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