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Trialog der Religionen
An den Flüssen Babylons

Der Interreligiöse Chor Frankfurt singt Psalmen, Suren und arabische Lieder – seit zehn Jahren. Bevor sie einen Rachepsalm singen, versuchen sie ihn theologisch zu verstehen.
von Selchow vom 02.09.2022
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(Foto: IRCF Frankfurt)
(Foto: IRCF Frankfurt)

Ssimn tow umasl tow« singt der Interreligiöse Chor Frankfurt. Das ist Hebräisch und heißt »Viel Glück und viel Segen«. Der Chor wird zehn Jahre alt. Zur Einstimmung in die Chorprobe im Gemeindehaus Hafenstraße übt Chorleiterin Bettina Strübel die erste Zeile des Geburtstagsständchens, dirigiert mit dynamischen Armbewegungen. Von den 32 Chormitgliedern sind an diesem Tag zwei Dutzend da – nicht schlecht nach der langen Corona-Pause.

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