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Interreligiöser Dialog
Aus für das Lassalle-Haus?

Keine Einrichtung steht so sehr für den Dialog zwischen Christentum und Zen-Buddhismus. Nun aber wollen die Jesuiten den Tagungsbetrieb aufgeben. Dabei gäbe es Alternativen.
von Lukas Niederberger vom 28.04.2025
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Ort der Begegnung: Das Lassalle-Haus soll als Tagungszentrum erhalten bleiben, fordert eine Petition. (Foto: zvg)
Ort der Begegnung: Das Lassalle-Haus soll als Tagungszentrum erhalten bleiben, fordert eine Petition. (Foto: zvg)

Für viele Menschen, die im Lassalle-Haus spirituell beheimatet sind, fiel die Nachricht aus heiterem Himmel: Anfang März teilte die Leitung des Bildungszentrums Lassalle-Haus in Edlibach in der Zentralschweiz mit, dass Ende Juni die Hotellerie aufgegeben werde. Kurz darauf verschwanden alle mehrtägigen Kurse ab Juli von der Webseite. 43 Mitarbeitenden steht die Kündigung ins Haus. Dies ist mehr als nur ein regionales Ereignis: Das Haus, benannt nach dem 1990 gestorbenen deutsch-japanischen Jesuiten und Zen-Meister Hugo Makibi Enomiya-Lassalle, steht wie weltweit keine zweite Einrichtung für die Verständigung von Zen-Buddhismus und Christentum. Nun soll es in die Bedeutungslosigkeit gespart werden.

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