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Anti-Rassismus-Training
»Bock auf politische Bildungsarbeit«

Henrike Tipkämper klärt an Schulen über Rassismus und Queerfeindlichkeit auf. Wieso manche Projekttage schwierig sind, erzählt sie hier.
von Marie Lou Steinig vom 01.08.2023
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Spaß an politischer Arbeit: Henrike Tipkämper arbeitet gerne mit jungen Menschen. Sie ist überzeugt: Sie haben ein Gefühl für Ungerechtigkeit. (Foto:privat)
Spaß an politischer Arbeit: Henrike Tipkämper arbeitet gerne mit jungen Menschen. Sie ist überzeugt: Sie haben ein Gefühl für Ungerechtigkeit. (Foto:privat)

In der 9. Klasse wird es still, während ich die Vorstellungsrunde eröffne. Viele junge Gesichter blicken aus dem Stuhlkreis zu mir. Einige sehen interessiert aus, manche wirken müde oder gelangweilt. Es ist kurz vor den Sommerferien. »Wenn ihr eine Million Euro hättet, was würdet ihr damit machen?«, frage ich die Jugendlichen. An diesem Projekttag geht es um Klassismus, um Diskriminierung aufgrund des sozialen Status. Während zwischen uns ein Gespräch entsteht, entspanne ich mich langsam.

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