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Jugendaustausch
Die Welt mit den Augen der anderen sehen

Surfen, pflanzen, diskutieren: Jugendliche aus Mecklenburg-Vorpommern lernen in Südafrika mit Gleichaltrigen die Ursachen der Klimakrise kennen – und legen einen Garten an.
von Annette Lübbers vom 03.05.2023
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Hand in Hand: Beim fünftägigen Permakultur-Workshop in Kapstadt legten die Jugendlichen gemeinsam einen Gemüsegarten an (Foto: www.facebook.com/thesprightlyseed)
Hand in Hand: Beim fünftägigen Permakultur-Workshop in Kapstadt legten die Jugendlichen gemeinsam einen Gemüsegarten an (Foto: www.facebook.com/thesprightlyseed)

Wie kann man Jugendliche über Kontinente hinweg in Verbindung bringen und für den Klimawandel sensibilisieren? In Mecklenburg-Vorpommern versuchen sie das durch einen Jugendaustausch und nennen es Klimapartnerschaft: Jugendliche aus dem Nordosten Deutschlands verbrachten Ende Februar, Anfang März zwei Wochen in Südafrika. Sie wohnten in der Township Cape Flats in der Nähe des Flughafens. Gemeinsam mit Jugendlichen von dort beschäftigten sie sich mit der Klimakrise. Mathilda Dill aus Malchin war dabei und ist begeistert: »Ich bin ohnehin sehr interessiert an anderen Kulturen. Auf diesem Weg noch so viel über den Klimawandel lernen zu können, das war einfach toll«, sagt die 16-Jährige. Die deutsch-südafrikanische Jugendgruppe hat mit Klimaexperten gesprochen, Ausflüge gemacht und einen Garten angelegt. Dessen Erträge sollen in einer Schulküche verwertet werden. Mathilda hat auch über sich selbst einiges gelernt: »Ich habe erlebt, wie privilegiert wir in Deutschland sind. In Südafrika leben Menschen in Häusern aus Pappe. Trotzdem war die Stimmung toll, besonders beim Surfen am Strand.«

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Schlagwörter: Klimakrise Klimawandel
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