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Frauenbund Schweiz
Katholisch bleiben – aber nicht so heißen

Der Frauenbund Schweiz hat »katholisch« aus dem Verbandsnamen gestrichen. Das größte Frauen-Netzwerk des Landes will »überraschend anders katholisch« sein. Die Bischöfe des Landes sind nicht glücklich darüber.
von Wolf Südbeck-Baur vom 25.06.2025
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Ungeduldig: Die Ko-Präsidentin des Frauenbunds Schweiz, Katharina Jost Graf, wünscht sich Mitsprache bei der Bischofskonferenz. (Foto: Aya Baalbak)
Ungeduldig: Die Ko-Präsidentin des Frauenbunds Schweiz, Katharina Jost Graf, wünscht sich Mitsprache bei der Bischofskonferenz. (Foto: Aya Baalbak)

Bemerkenswertes tut sich beim Frauenbund Schweiz. Nahezu einstimmig hat die Delegiertenversammlung Ende Mai das »katholisch« aus dem Namen entfernt. Nun heißt der 113-jährige Verband einfach Frauenbund Schweiz und nicht mehr Schweizerischer Katholischer Frauenbund. Die Schweizer Bischöfe und Vertreter einiger kirchlicher Gremien standen dem Plan kritisch gegenüber. Der neue Name gilt nur für den nationalen Dachverband; die 17 Kantonalverbände sind ebenso wie die 540 Ortsvereine in ihrer Namensgebung frei. Mit rund 100 000 Mitgliedern ist der Verband die größte konfessionelle Frauendachorganisation der Schweiz.

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