Erziehung zum Frieden
Schulleiter zwischen den Fronten
Ibrahim Issa, Direktor der Hope Flowers School nahe Bethlehem, steht im Eingang seiner Schule. »Wie sollen wir eines Tages in Frieden mit den Israelis leben, wenn wir nicht jetzt den Weg dafür ebnen?«, sagt er. Auf dem Schulhof packen einige Schüler mit ihrer Lehrerin Spraydosen in bunten Farben aus. 300 Kinder besuchen die 1984 von Issas Vater gegründete Schule in Al Khader. Das Besondere: Sie ist eine der wenigen Schulen im Westjordanland, die autistische Kinder aufnimmt. Sie bringt den Kindern bei, mit Traumatisierungen umzugehen, und sie setzt sich für den Frieden mit Israelis ein.
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Judith Poppe lebt in Tel Aviv und ist Korrespondentin der taz für Israel und die palästinensischen Gebiete.

