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Duschen für Obdachlose
Waschen ist Würde

In Hamburg können obdachlose Menschen in einem umgebauten Linienbus duschen. Doreen Vorwig kümmert sich um die Anliegen der Gäste – und lässt dafür auch mal ein Weihnachtsessen ausfallen.
von Mathea Willmann vom 19.12.2025
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Zum Duschen umgebaut: Der Hamburger Verkehrsbund hat GoBanyo den alten Linienbus zur Verfügung gestellt. Darin gibt es drei Badezimmer. (Foto: GoBanyo)
Zum Duschen umgebaut: Der Hamburger Verkehrsbund hat GoBanyo den alten Linienbus zur Verfügung gestellt. Darin gibt es drei Badezimmer. (Foto: GoBanyo)

Ob es Weihnachten ist oder nicht – Doreen Vorwig arbeitet montags im Duschbus, komme, was wolle. »Geduscht wird immer«, sagt sie. Seit fünf Jahren engagiert sich die 30-Jährige bei GoBanyo, einem Duschbus für Menschen, die auf der Straße leben. An vier Tagen in der Woche steht der umgebaute Linienbus an jeweils einem anderen Ort in Hamburg. Wer will, nutzt unentgeltlich eines der drei Badezimmer. Neben einer warmen Dusche bekommen die Gäste frische Unterwäsche, Kleidung, Duschgel und Shampoo.

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Schlagwörter: Gesellschaft Hamburg
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