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Nachhaltigkeit
»Wir müssen verzichten«

Hermann Klepper hat die Initiative Wachstumswende Wendland gegründet. Er wirbt für eine nachhaltige Lebensweise und ist überzeugt: Menschliche Begegnungen in der Natur verändern das Bewusstsein. Sich zu beschränken tut dem pensionierten Lehrer gut.
von Andreas Schindel vom 25.06.2021
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Bewusstsein verändern: Gemeinsame Aktivitäten in der Natur helfen dabei (Foto: Privat)
Bewusstsein verändern: Gemeinsame Aktivitäten in der Natur helfen dabei (Foto: Privat)

Eine gemeinsame Wanderung und danach mit den anderen am Feuer noch Tee trinken – das ist einer dieser Momente, in denen ich mich frage: »Brauchen wir wirklich so viel mehr?« Wir müssen lernen zu verzichten. Verzicht ist für mich ein positiv besetztes Wort. Darin liegt eine neue Lebensqualität. Diese Einsicht hat mich vor gut zehn Jahren dazu geführt, zusammen mit anderen die Initiative Wachstumswende Wendland zu gründen. Wir halten jeden Monat eine Klimawache ab, organisieren Wanderungen, Fahrradtouren und Tauschmärkte. Bei unserer Arbeit geht es nicht nur um Argumente. Es sind vor allem menschliche Begegnungen in der Natur, die das Bewusstsein verändern.

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Schlagwörter: Verzicht Wendland
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