80. Jahrestag: Atombombe auf Hiroshima
Wo das Schweigen endet
An diesem Tag erzählt Tadashi Okamoto, wie er die Atombombe überlebte. Er war damals ein Baby, heute sitzt er auf einer Holzbank mit Lehne im Social Book Café in Hiroshima. Das Haus seiner Familie habe im Nordwesten der Stadt gelegen, 1,4 Kilometer vom Explosionsort entfernt, erzählt der 81 Jahre alte Okamoto. Sein Vater und ein Onkel seien unverletzt geblieben, weil beide weit entfernt arbeiteten. Zusammen mit seiner Mutter habe er als Einjähriger in einer Grube überlebt. Über ihnen sei ihr Haus zusammengestürzt. Am Arm sei er durch einen Holzsplitter verletzt worden. »Wir haben Glück gehabt«, sagt Okamoto. Vor zwölf Jahren hat er begonnen, seine Geschichte vor Schulklassen und bei Stadtführungen zu erzählen.
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