Der Streit um das Sterben
Wie geht das - gut sterben?
vom 10.10.2022
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Publik-Forum: Frau Breit-Keßler, Sie haben als Seelsorgerin viele Menschen begleitet. Können Sie verstehen, dass jemand sich Hilfe zum Sterben wünscht?
Susanne Breit-Keßler: Natürlich. Ich habe es bei meiner Mutter erlebt, die in der finalen Phase ihrer Krebserkrankung nicht mehr leben wollte. Es war möglich, ihr medizinisch und spirituell so zu helfen, dass sie keinen Suizidwunsch mehr hatte. Dafür war ich sehr dankbar.
Wäre es für Sie eine Option gewesen, einem assistierten Suizid zuzustimmen?
Breit-Keßler: Es wäre mir extrem schwergefallen. Es geht für mich einfach nicht. Aber ich würde nie jemanden allein lassen, der für sich keine andere Möglichkeit mehr sieht.
Datum der Erstveröffentlichung: 10.10.2022
Susanne Breit-Keßler, geboren 1954, war bis 2019 evangelische Regionalbischöfin in München und Oberbayern. Sie ist Vorsitzende des Bayerischen Ethikrats. Anders als dessen Mehrheit ist sie dagegen, Strukturen zur Suizidassistenz zu schaffen.
Anne Gessler, geboren 1977, ist Religionswissenschaftlerin und katholische Theologin. Seit mehr als 20 Jahren ist sie Seelsorgerin im Palliativbereich der Klinik der katholischen Universität Leuven in Belgien. Die Station gilt als beispielhaft für ihren ganzheitlichen Ansatz bei der Begleitung Sterbender.
Das Gespräch führten Michael Schrom
und Matthias Drobinski
Susanne Breit-Keßler, geboren 1954, war bis 2019 evangelische Regionalbischöfin in München und Oberbayern. Sie ist Vorsitzende des Bayerischen Ethikrats. Anders als dessen Mehrheit ist sie dagegen, Strukturen zur Suizidassistenz zu schaffen.
Anne Gessler, geboren 1977, ist Religionswissenschaftlerin und katholische Theologin. Seit mehr als 20 Jahren ist sie Seelsorgerin im Palliativbereich der Klinik der katholischen Universität Leuven in Belgien. Die Station gilt als beispielhaft für ihren ganzheitlichen Ansatz bei der Begleitung Sterbender.
Das Gespräch führten Michael Schrom
und Matthias Drobinski
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