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Verantwortung für ein Wir
Dankbarkeit und Mut

Machen wir uns verwandt, indem wir unsere Körper, unseren Verstand und unsere Seelen innerhalb der Welt (wieder) miteinander verbinden. Dafür gibt es ein paar nützliche Regeln.
von Ulli Fejer vom 19.02.2026
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(Foto: Getty Images/iStockphoto; modifiziert)
(Foto: Getty Images/iStockphoto; modifiziert)

Kulturen, die wesentlich länger als unsere aktuelle kapitalistische Kultur erfolgreich überlebt haben und leben, zeigen, dass die Basis allen Lebens Verbundenheit ist: Animistische Kulturen gehen davon aus, dass es keine Subjekt-Objekt-Trennung gibt, dass für alle Subjekte genügend vorhanden ist und Kooperation und die Achtung der Würde aller die Welt zusammenhält. Ein animistisches Weltbild beinhaltet zentrale Hinweise darauf, was ein Leben in Verbundenheit bedeutet. Animistische Kosmologien – wie sie auch von indigenen Gruppen gelebt werden – beziehen sich darauf, dass Menschen sich in einem komplexen Gefüge gegenseitiger Abhängigkeiten befinden. Menschen werden als konkret verortet verstanden, woraus sich bestimmte Verantwortlichkeiten ergeben. Des Weiteren wird Natur nicht romantisiert, im Sinne der Vorstellung einer »unschuldigen« und idyllischen Natur. Folgende Eckpunkte beschreiben eine animistische Weltsicht:

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