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Die Leiden einer Buchautorin
Ich starre auf das leere Blatt

Ich tue ich, was ich immer tue: aufstehen, Kaffee kochen, Post beantworten, Zeitung lesen. Doch jedes Klingeln des Telefons, jedes Rascheln draußen lässt mich zusammenzucken. Vielleicht der Verlag?
von Ursula Richter vom 22.04.2026
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(Foto: freepik/edesignbd)
(Foto: freepik/edesignbd)

Es begann als Angebot, wurde dann Auftrag: »Schreiben Sie doch ein Buch darüber – es ist ein spannendes Thema«. Die Dame, eine Literaturagentin, lernte ich auf einer Party kennen. Sie wollte wissen, womit ich mich beschäftigte. Ich arbeitete gerade an meinem Doktorat an der Universität Wien, Thema: Partnerschaften, in denen die Frau älter ist als der Mann. In den 1980er-Jahren noch ein Tabu, das mich dazu brachte, dazuzulernen und zu enttabuisieren. Aber für ein Buch? Da hatte ich Zweifel.

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