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Friedhof
Aktivistinnen, Forscherinnen, Mordopfer

Der Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof erinnert an bedeutende Frauen der Hansestadt Hamburg und an den fortwährenden Kampf für Geschlechtergerechtigkeit.
von Constanze Bandowski vom 29.11.2025
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Im Garten der Frauen: Fotos und Tafeln erinnern an die Begrabenen; einige Grabsteine wurden sogar eigens hierhin versetzt. (Foto: Constanze Bandowski)
Im Garten der Frauen: Fotos und Tafeln erinnern an die Begrabenen; einige Grabsteine wurden sogar eigens hierhin versetzt. (Foto: Constanze Bandowski)

Es ist ein sonniger Herbsttag auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Der Wind weht sanft über die Gräber und raschelt im Laub. Noch blühen vereinzelte Rosen und Hortensien, doch es riecht schon nach Moder, feuchter Erde, Abschied. Der größte Parkfriedhof der Welt umfasst mehr als 235 000 Grabstätten. Berühmte Hamburger wie Helmut Schmidt oder Hans Albers wurden dort bestattet. Die prächtigsten Gräber auf dem Friedhof würdigen vor allem Männer. Der Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof setzt dem etwas entgegen: Er widmet sich ausschließlich Frauen, die das Hamburger Leben mitgeprägt haben, egal, ob sie berühmt waren oder nicht.

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