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Tanz in der Pandemie
Ballett begreift man mit dem Herzen

Der klassische Tanz verlangt von den Tänzerinnen und Tänzern Selbstdisziplin bis über die Schmerzgrenze. Warum tun Menschen sich das an? Und wie verändert Corona ihr Leben?
von Markus Reiter vom 04.05.2021
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Höchstmögliche ästhetische Form: Daiana Ruiz und Flemming Puthenpurayil (Foto: adorisio/Stuttgarter Ballett)
Höchstmögliche ästhetische Form: Daiana Ruiz und Flemming Puthenpurayil (Foto: adorisio/Stuttgarter Ballett)

Jeder, der regelmäßig zwei- oder dreimal die Woche Sport treibt, kennt das Gefühl. Und ebenso der, der sich jeden Freitagabend zum Bridgespielen mit Freunden trifft. Oder wer sich jeden Sonntagvormittag zum Gottesdienst aufmacht. Wenn vom einen auf den anderen Tag diese Gewohnheit weggebrochen wird, wenn eine weltweite Viruserkrankung ihr Einhalt gebietet, bleibt ein Gefühl der Leere zurück. Etwas fehlt im Leben, ein Rhythmus, auf den sich Körper und Geist jahrelang eingestellt hatten. Ein Verlangen, das nach Erfüllung ruft.

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Schlagwörter: Ballett Tanz
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