Zur mobilen Webseite zurückkehren

Askese
»Das brauche ich nicht«

Angesichts der gegenwärtigen Krisen fühlte sich der Dramaturg John von Düffel ohne Richtung und Vertrauen. Er begibt sich auf die Suche – und findet Orientierung in einer weltzugewandten Askese.
von Barbara Tambour , Michael Schrom vom 31.03.2026
Artikel vorlesen lassen
Lädt ein, seinen Suchweg mitzugehen: Der Dramaturg und Schriftsteller John von Düffel findet Orientierung im Wenigen und im Wesentlichen.(Foto: Achim Pohl)
Lädt ein, seinen Suchweg mitzugehen: Der Dramaturg und Schriftsteller John von Düffel findet Orientierung im Wenigen und im Wesentlichen.(Foto: Achim Pohl)

Wir treffen John von Düffel in Oberhausen. Dort hat der Schriftsteller und Dramaturg eine Lesung im Literaturhaus, das zum polnischen Restaurant »Gdansk« gehört. Das rot-weiß gekleidete Besitzer-Ehepaar zeigt uns – rührend besorgt und ein bisschen aufgeregt – ein ruhiges Eckchen. Von Düffel, ganz in Schwarz, kommt freundlich allen Wünschen des Fotografen nach, auch im bitterkalten Freien. Wir sind ins Gespräch vertieft, als die Tür aufgeht: Ein Mann will den Büchertisch aufbauen, eine Frau vor der Lesebühne Platz nehmen. Wir stoppen die Aufnahme, ziehen um in einen Kellerraum. Von Düffel bleibt bei allem geduldig und zugewandt.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Schlagwörter: Askese Glück Verzicht
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0