Natur
Der Mann, der vom Bäumepflanzen träumte
von
Ulrike Scheffer
vom 27.02.2023

Aus der Wurzel neues Leben: Tony Rinaudo entdeckte, dass sich aus dem Wurzelwerk neue Bäume ziehen lassen. Er gilt als der »Waldmacher«.
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Publik-Forum: Tony, sind Sie ein glücklicher Mensch?
Tony Rinaudo: Ich würde sagen, ja, denn ich habe ein sehr erfülltes Leben. Ich konnte all die Dinge tun, die ich tun wollte, und ich mache das immer noch. Das ist ein sehr wichtiger Glücksfaktor. Außerdem habe ich mit meiner Arbeit viel Positives erreicht.
In Niger werden Sie geradezu verehrt. Eltern haben ihre Kinder nach Ihnen benannt. Was macht das mit Ihnen?
Rinaudo: Ich denke darüber eigentlich nicht nach. Ich sehe es auch nicht als mein Verdienst an, dass diese Veränderungen angestoßen werden konnten. Als ich in Afrika mit meiner Arbeit begann, erlebte ich viele Rückschläge. Wir hatten zunächst versucht, Baumsetzlinge anzu
Tony Rinaudo, geboren 1957, aufgewachsen in Australien, beschäftigt sich seit mehr als 40 Jahren mit Aufforstungsprojekten. Anfang der 1980er-Jahre ging er als junger Agrarwissenschaftler mit professionellem – aber auch mit christlich-missionarischem – Eifer zunächst nach Niger. Dort entdeckte er, dass abgeholzte Bäume in ihrem weit verzweigten Wurzelwerk unter der Erde weiterleben. Statt neue Bäume zu pflanzen, was nicht funktionierte, propagierte er, Triebe der unterirdischen Wurzeln zu neuen Bäumen heranzuziehen. Nicht nur in Niger ist das FMNR-Verfahren (Farmer Managed Natural Regeneration) bis heute sehr erfolgreich. Tony Rinaudo arbeitet bei World Vision und stellt sein Wissen und seine Erfahrungen überall auf der Welt vor. 2018 wurde er mit dem Alternativen Nobelpreis, dem Right Livelihood Award, ausgezeichnet.
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