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40 Jahre Tschernobyl
Die Kinder müssen die Welt retten

Gudrun Pausewang warnte in »Die letzten Kinder von Schewenborn« vor den Folgen einer atomaren Verseuchung mit grausigen Details. Als ich meine Jugendlektüre jetzt wiederlas, hat sie mich irritiert.
von Christoph Fleischmann vom 23.04.2026
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Am Schauplatz von »Die Wolke«: Gudrun Pausewang 2015 vor dem Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (Foto: laif/Alex Kraus)
Am Schauplatz von »Die Wolke«: Gudrun Pausewang 2015 vor dem Kernkraftwerk Grafenrheinfeld (Foto: laif/Alex Kraus)

Eine halbe Stunde stand ich als 14-jähriger Junge unter der heißen Dusche, weil ich nicht wusste, wohin mit meiner Angst vor einer radioaktiven Verseuchung: Ich war kurz nach dem Atomunfall von Tschernobyl mit dem Rad in den Regen gekommen. Was radioaktive Strahlung für entsetzliche Schäden an Menschen anrichten kann, hatte ich in dem Buch »Die letzten Kinder von Schewenborn« gelesen. Dass der Regen Radioaktivität transportieren kann, wusste ich vermutlich aus den Nachrichten.

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