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Kolumne von Anne Lemhöfer
Erntedankfest ohne grünen Daumen

Die Freunde unserer Kolumnistin werkeln allesamt in Schrebergärten. Zum Erntedankfest haben sie einiges zu bieten. Hier hadert Anne Lemhöfer, denn sie hat einfach keinen grünen Daumen. Aber nur ein wenig, denn das hat auch Vorteile.
vom 05.10.2024
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Ihre Freundinnen ernten kiloweise Zucchini und Kürbisse in ihren Schrebergärten. Unsere Kolumnistin hat es nicht so mit der Gartenarbeit. (Foto: istockphoto/Amax Photo)
Ihre Freundinnen ernten kiloweise Zucchini und Kürbisse in ihren Schrebergärten. Unsere Kolumnistin hat es nicht so mit der Gartenarbeit. (Foto: istockphoto/Amax Photo)

Die Äste des Apfelbaums im Kleingarten meiner Freundin Jule biegen sich schon zur Seite, weil sie so viele Früchte tragen. Auch Quitten hängen reichlich an den Bäumen daneben, dick und gelb. (»Das gibt ein tolles Chutney!«) Vor Jules himmelblauem Gartenhäuschen liegen auch noch vier leuchtend-orange Hokkaido-Kürbisse. 25 Zentimeter große Zucchini hat sie ebenfalls in diesem Jahr geerntet. Das freut das Kindergottesdienst-Team in unserer Gemeinde, denn dank Jule und immer mehr Familien, die ihre grünen Daumen entdecken, ist der Altar zum Erntedankfest jedes Jahr üppiger bestückt. Ich finde das toll, und natürlich liebe ich auch Jules Schrebergarten. Wie oft saßen wir mit einem Aperol-Spritz im Sommer neben dem schönen Holzhäuschen, während um uns rum alles blühte. Eine dankbare Abnehmerin für Biogurken und Quitten-Chutney bin ich natürlich auch.

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Schlagwörter: Garten Gärtnern
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