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Filmfestival Locarno
Freiheit, Solidarität – und Egoismus

Das Filmfestival Locarno hält einer zerrissenen Welt den Spiegel vor. Als bester Film wird »Tales of a wounded Land« ausgezeichnet. Er zeigt Zerstörung und Vertreibung im Libanon, aber auch, wie Menschen zusammenhalten.
von Wolfgang Kessler vom 10.09.2025
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Was heißt Freiheit und Würde für diese Jungen im Süden des Libanon? Die israelische Armee hat ihr Dorf bombardiert. Der irakische Regisseur Abbas Fahdel erhielt für seinen Film »Tales of a wounded Land« den Goldenen Leoparden des Filmfestivals Locarno. (Foto: Locarno Filmfestival)
Was heißt Freiheit und Würde für diese Jungen im Süden des Libanon? Die israelische Armee hat ihr Dorf bombardiert. Der irakische Regisseur Abbas Fahdel erhielt für seinen Film »Tales of a wounded Land« den Goldenen Leoparden des Filmfestivals Locarno. (Foto: Locarno Filmfestival)

Bomben fallen, die Detonationen lassen die Erde beben, Staub und Schutt bedecken die Trümmer. So beginnt der Film »Tales of a wounded Land«. Im Spätsommer 2024 bombardiert die israelische Armee Dörfer im Süden des Libanon. Viele Menschen fliehen. Der Film folgt einer Familie, die in ihr Dorf zurückkehrt, um zu sehen, was von ihrem Zuhause übrig geblieben ist. Einfühlsam, aber ohne Pathos fängt der irakische Regisseur Abbas Fahdel Trauer, Einsamkeit und Vertreibung ein. Er zeigt aber auch die Versuche der Menschen, gemeinsam etwas aufzubauen und dabei ihre Würde zu wahren.

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