Filmfestival Locarno
Freiheit, Solidarität – und Egoismus
Bomben fallen, die Detonationen lassen die Erde beben, Staub und Schutt bedecken die Trümmer. So beginnt der Film »Tales of a wounded Land«. Im Spätsommer 2024 bombardiert die israelische Armee Dörfer im Süden des Libanon. Viele Menschen fliehen. Der Film folgt einer Familie, die in ihr Dorf zurückkehrt, um zu sehen, was von ihrem Zuhause übrig geblieben ist. Einfühlsam, aber ohne Pathos fängt der irakische Regisseur Abbas Fahdel Trauer, Einsamkeit und Vertreibung ein. Er zeigt aber auch die Versuche der Menschen, gemeinsam etwas aufzubauen und dabei ihre Würde zu wahren.
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