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Film über Missbrauch
Die Kinder von Korntal

Ein Dokumentarfilm zeigt, wie empathielos die pietistische Gemeinde von Korntal auch heute noch mit Menschen umgeht, die in ihren Heimen Gewalt erlitten haben.
von Christoph Fleischmann vom 26.09.2024
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Obwohl er schon als Heimkind redete, hörte ihn keiner: Detlev Zander teilt im Film seine schmerzhaften Erinnerungen (Foto: via Salzgeber Verleih)
Obwohl er schon als Heimkind redete, hörte ihn keiner: Detlev Zander teilt im Film seine schmerzhaften Erinnerungen (Foto: via Salzgeber Verleih)

Früher habe es geheißen: »In Korntal schauen mehr Pferde aus dem Fenster, als Kinder auf dem Hof spielen«, erzählt Detlev Zander, der als Kind in verschiedenen Heimen der Brüdergemeinde Korntal physische, psychische und sexualisierte Gewalt erlitten hat. Die Pferde gab es wirklich zu seiner Zeit, sie suggerierten eine großzügige Förderung der Kinder in den Heimen, gehörten aber zu der Fassade, hinter der Kinder unter einer streng religiösen Erziehung litten, gedemütigt wurden und traumatisierende Gewalt erlebt haben.

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