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Kolumne von Peter Otten
Ein Seelsorgehund öffnet Türen

Seit unser Kolumnist seine Greta mit zu Gesprächen und in die Kirche nimmt, erlebt er, wie Seelsorge auch ohne Worte funktioniert.
vom 28.08.2023
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Seelsorge mit dem Hund im Korb. (Fotoillustration; Foto: iStock by Getty / smrm1977)
Seelsorge mit dem Hund im Korb. (Fotoillustration; Foto: iStock by Getty / smrm1977)

Dingdong. Eine Mail. »Lieber Herr Otten, ich weiß gar nicht, ob Sie das hier erreicht. Ich habe so etwas noch nie gemacht, und außerdem bin ich schon recht alt. Aber ich hoffe, von ganzem Herzen, dass die Mail bei Ihnen ankommt.« Ich lese den Namen der Absenderin. Total unbekannt. »Ich höre Sie montags oft bei ›Kirche im WDR‹ auf WDR 4, und ich weiß, dass Sie auch ein Hundemädchen haben. Eigentlich wollte ich Ihnen schon immer mal schreiben, weil ich die Art, wie Sie von Tieren und Menschen erzählen, so lieb und herzlich finde. Ich habe auch ein Hundemädchen, und sie wird bald sterben. Ich bin da so unendlich traurig drüber, und es tut mir im Herzen ganz doll weh. Ich weiß gar nicht mehr weiter, kann auch vor Weinen nicht mehr weiterschreiben. Irgendwie dachte ich gerade an Sie und habe mich nun hingesetzt und Ihnen geschrieben, ich kann gar nicht mehr denken. Bitte, bitte, was soll ich machen? Ich hoffe, es kommt alles bei Ihnen an. Liebe Grüße von Frau A.«

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