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Mensch und Natur
Die Alpen, so schön, so schrecklich

Höhenglück: Seit Jahrhunderten faszinieren uns die Alpen. Was Menschen dort suchen, verrät mehr über sie selbst als über die Berge.
von Andrea Teupke vom 07.09.2019
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 Wild und unwiderstehlich: Blick über Alpengipel (Foto:istockphoto/Roman Mikhailov)
Wild und unwiderstehlich: Blick über Alpengipel (Foto:istockphoto/Roman Mikhailov)

Vielleicht ist es schon der Geruch: irgendwie frisch und kühl, aber auch herb. In den tiefen Lagen ein Hauch von Wacholder, Zirbelkiefer und Thymian, weiter oben dann dieser unbeschreibliche Duft von Schnee und Fels und Weite. Wenn ich in den Alpen bin, bin ich glücklich; wenn ich nicht dort bin, fehlen sie mir. Und mit meiner Sehnsucht bin ich nicht allein: Der Soziologe Hartmut Rosa sagt, kein Kalendermotiv sei so verbreitet wie das der Berge. Offensichtlich können sich auch andere Menschen nicht sattsehen an Felswänden und Schneefeldern, an Blumenwiesen und Wolkenformationen, an Wildbächen und glitzernden Steinen. Doch warum ist das so?

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Schlagwörter: Natur Spiritualität Tourismus
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