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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 4/2012
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Der letzte Brief

Illegal – leben wie ein Geist

Yassin stammt aus Algerien. Seit 15 Jahren wohnt er in Deutschland, illegal, ohne gültige Papiere. Er darf nicht auffallen, in keine Kontrolle geraten. Er muss unsichtbar sein
von Susanne Stiefel vom 24.02.2012
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Ein Leben in ständiger Angst vor Abschiebung: Rund eine Million Menschen in Deutschland haben nach Schätzungen keine gültigen Aufenthaltspapiere. (Foto: Storz/Graffiti)
Ein Leben in ständiger Angst vor Abschiebung: Rund eine Million Menschen in Deutschland haben nach Schätzungen keine gültigen Aufenthaltspapiere. (Foto: Storz/Graffiti)
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Wer mit Yassin durch Stuttgart geht, sieht die Stadt mit anderen Augen. Die Königstraße, Stuttgarts Einkaufsmeile, ist für ihn eine Fußgängerzone, in der er nur in der Mitte gehen darf. Links oder rechts an den Schaufenstern entlangzuschlendern, das wäre zu gefährlich. Links oder rechts, das ist für die anderen, die Sichtbaren, die Legalen. Denn links oder rechts, im Menschenstrom, kontrollieren auch die Polizisten. Yassin, der in seinem illegalen Leben anders heißt, geht immer in der Mitte. Dort, wo die Bäume stehen und immer mal wieder ein Kiosk den Weg versperrt oder ein Café-Tischchen. In der Mitte, so seine Erfahrung, fällt man nicht auf.

Unauffällig bis zur Unkenntlichkeit

Und auffallen darf man auf keinen Fall, wenn man ein Papierloser ist. »Sehen Sie den

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