Zur mobilen Webseite zurückkehren

Zukunft
Kraft der Schwarzmalerei

Menschen sehnen sich nach Utopien und Hoffnung. Geht man aber davon aus, dass die Zukunft nicht vorhersehbar ist, sondern dunkel, braucht man etwas anderes: Schwarzmalerei. Erfolgreich vorgemacht hat es Greta Thunberg.
von Eva Horn vom 10.06.2022
Artikel vorlesen lassen
Vergebliche Mühe? »A Life (Black and White)« ist eine performative Installation des bulgarischen Künstlers Nedko Solakov. Zwei Menschen streichen die Wände des Raums, während der gesamten Ausstellungsdauer, einer schwarz, der andere weiß. Dabei übermalen sie jeweils das Werk des anderen. (Foto: Ognyan Trifonov / Alamy Stock Photo)
Vergebliche Mühe? »A Life (Black and White)« ist eine performative Installation des bulgarischen Künstlers Nedko Solakov. Zwei Menschen streichen die Wände des Raums, während der gesamten Ausstellungsdauer, einer schwarz, der andere weiß. Dabei übermalen sie jeweils das Werk des anderen. (Foto: Ognyan Trifonov / Alamy Stock Photo)

Jede Person, die sich mit dem gegenwärtigen ökologischen Zustand des Planeten beschäftigt, für Fridays for Future in Talkshows geht oder sich sonst mit Nachhaltigkeitsthemen oder dem Anthropozän beschäftigt, verbringt viel Zeit damit, Probleme zu erklären: Was eigentlich das Neue und Unerhörte der Klimakrise ist. Dass der Klimawandel nicht mal das einzige Problem ist, das der Planet gegenwärtig hat. Wie schwierig ein Ausstieg aus den fossilen Energien ist, welche Kräfte diesem Ausstieg entgegenstehen. Welche tiefen Konflikte die ökologische Transformation heraufbeschwören wird, so notwendig sie ist. Und nicht zuletzt: Wie eilig wir es mit diesem Ausstieg jetzt haben, nachdem die Politik 30 Jahre damit verschwendet hat, abzuwarten.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Schlagwörter: Hoffnung Klimawandel
Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0