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Ausstellung »Amazônia«
Menschen, Bäume und Geister wie wir

Die Amazônia-Ausstellung in Bonn präsentiert die Vielfalt indigenen Lebens im Amazonasgebiet. Damit kann sie als Gegenentwurf zu Sebastião Salgados Fotografien gesehen werden.
von Christoph Fleischmann vom 30.03.2026
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Bunte Welt: Vor den Gemälden von Carlos Jacanamijoy stehen drei moderne Tierbänke aus dem Xingu-Gebiet im Kreis (Foto: Simon Vogel, 2026 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland)
Bunte Welt: Vor den Gemälden von Carlos Jacanamijoy stehen drei moderne Tierbänke aus dem Xingu-Gebiet im Kreis (Foto: Simon Vogel, 2026 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland)

Die Drohnenkamera streift über die grünen Wälder des Amazonasgebietes. Wenn man hier eine Erhöhung oder eine Vertiefung sehe, erklärt eine Stimme aus dem Off, dann könne man davon ausgehen, dass es sich um einen menschlichen Eingriff handele. Die Kamera fährt auf eine dichter bewaldete Anhöhe zu: Der Monte Castelo, ein Muschelhügel im Amazonasbecken, ist eine künstlich geschaffene Insel, die 4000 bis 6000 Jahre alt sein mag. Der Film erzählt von den archäologischen Arbeiten dort. Er ist in unterschiedlichen Sequenzen in der Amazônia-Ausstellung der Bundeskunsthalle in Bonn zu sehen.

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Schlagwort: Sebastião Salgado
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