Selbstverwirklichung – eine Sackgasse?


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Wir leben im Zeitalter des »Ich«, des Individualismus, der Selbstverwirklichung. Wird dieser Satz im kirchlichen Kontext gesagt, dann meist mit einem Seufzer. »Ich« und »Selbstverwirklichung« klingen für viele wie das Gegenteil von Nächstenliebe. Nein! Ich empfinde mein Ich als großes, kostbares Geschenk. Es ist die Voraussetzung, um lieben zu können.
Im Alten Testament wird berichtet, wie sich Gott sein Volk erwählt, es bestraft, errettet, wieder straft und wieder rettet. Im Neuen Testament findet eine Revolution im religiösen Weltbild statt: Gott erwählt sich nicht ein Volk, sondern Jesus, einen einzelnen Menschen. Das ist die Keimzelle des modernen Ichbewusstseins ...
Es ist schlimm, wenn ein Mensch sein Ich vergisst. Wenn seine seelische Haut ein Leck bekommen hat
Wie ist Ihre Meinung: Führt Selbstverwirklichung in die Sackgasse, wie Manfred Lütz meint? Oder führt sie ins Leben, wie Küstenmacher schreibt? Nutzen Sie die Kommentarmöglichkeit direkt unter diesem Artikel.
In den »Streitfragen zur Zukunft« lasen Sie bisher: »Macht uns das Internet zu schlechteren Menschen?«, »Müssen wir den Kapitalismus überwinden?«, »Führen heilige Bücher in die Zukunft?«
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